Auditorium

Lied

Das Kunst­lied mit Kla­vier­be­glei­tung zählt nach wie vor zu den hoch­ak­tu­el­len und sehr ge­frag­ten Gat­tun­gen. Sein Reiz liegt in der Re­duk­ti­on: Nur auf sich ge­stellt, müs­sen Sän­ger und Be­glei­ter mit größt­mög­li­cher Aus­drucks­kraft zum Klin­gen brin­gen, was in die fast kleinst­mög­li­che Be­set­zung zu­sam­men­ge­fasst wor­den ist. Die­se Auf­ga­be stellt ho­he An­for­de­run­gen an die In­ter­pre­ten – und eben­so den Ton­meis­ter, der hier­bei um­so grö­ße­res „Oh­ren­merk“ für das De­tail auf­bie­ten muss.

Ro­bert Schu­mann: Der Schatz­grä­ber op. 45 Nr. 1

Kon­zert­haus Det­mold
Ma­this Koch, Ba­ri­ton
Do­mi­nik Stad­ler, Kla­vier


Or­gel

Die Or­gel gilt als die „Kö­ni­gin der In­stru­men­te“. Ei­ne ih­rer Be­son­der­hei­ten ist für den Ton­meis­ter wie ein Ge­schenk: als ein­zi­ges In­stru­ment ist sie spe­zi­ell für den Raum kon­stru­iert in dem sie sich be­fin­det. Sie ist da­her in der Re­gel gut auf die­sen ab­ge­stimmt. Nichts­de­sto­trotz kön­nen bau­li­che Ge­ge­ben­hei­ten, wie et­wa an ver­schie­de­nen Or­ten be­find­li­che Pfei­fen­grup­pen so­wie ih­re schier un­fass­li­che Grö­ße – klang­lich wie rä­um­lich – auch Her­aus­for­de­run­gen in ei­ner Auf­nah­me be­deu­ten.

Max Re­ger: 5. Tok­ka­ta d-Moll aus: 12 Stücke für die Or­gel, op. 59 (1901)

Schu­ke-Or­gel kath. Pfarr­kir­che Hei­lig-Kreuz, Det­mold
Ana­sta­sia Kov­byk, Or­gel